Schweiz überzeugt mit 4:1-Sieg gegen Bosnien-Herzegowina und stärkt Teamgeist

Die Schweizer Nationalmannschaft hat am Donnerstag in Los Angeles mit einem 4:1-Sieg gegen Bosnien-Herzegowina für positive Schlagzeilen gesorgt. Nationaltrainer Murat Yakin lobte die geduldige Spielweise seiner Mannschaft, die in den ersten 70 Minuten durch Ballbesitz und defensive Stabilität geprägt war. „Das war genau so geplant“, erklärte er und verwies auf die Taktik, den Gegner laufen zu lassen, um in der zweiten Hälfte Lücken zu nutzen. Die Partie dauerte insgesamt 107 Minuten, wobei die neue „Hydration Break“ als taktische Unterbrechung genutzt wurde, um frische Spieler einzusetzen und Anweisungen zu geben. Der 20-jährige Johan Manzambi, der von der New York Times als einer der „Stars of Soccer“ bezeichnet wurde, erzielte in der 74. Minute sein erstes Tor, gefolgt von Giorgio Vargas, der kurz darauf auf 2:0 erhöhte. In der Nachspielzeit fielen drei weitere Tore: Manzambi traf erneut (90.), während Ermin Mahmic für Bosnien (90.+3) und Granit Xhaka per Elfmeter (90.+7) den Endstand herstellten. Der Sieg hat die Debatten um Trainer Yakin und das Team beruhigt, die nach einem enttäuschenden 1:1 gegen Katar aufgekommen waren. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten präsentierte sich die Nati als geschlossenes Team. Bosnien, unter Trainer Sergej Barbarez, konnte nicht überzeugen und setzte auf defensive Stabilität. Mit diesem Sieg hat die Schweiz gute Chancen, Gruppenerster zu werden, während die Stimmung im Team und unter den Fans deutlich positiver geworden ist. Xhaka, der nach seinem Elfmeter jubelte und eine provokante Geste in Richtung Medien machte, erhielt Rückendeckung von Yakin, der die Kritik als „persönlichen Angriff“ bezeichnete. Der Teamgeist der Schweizer hat durch diesen Erfolg einen neuen Aufschwung erfahren.
Source: SZ.de - 2026-06-19