Adi Hütter kehrt zu Eintracht Frankfurt zurück: Emotionale Rückkehr und neue Herausforderungen

Adi Hütter ist zurück bei Eintracht Frankfurt und hat einen Dreijahresvertrag unterschrieben. Der 56-Jährige, der bereits von 2018 bis 2021 als Trainer tätig war, fühlt sich emotional mit dem Verein verbunden: „Für mich ist es etwas ganz Besonderes und emotional, wieder Trainer der Eintracht zu sein. Rückblickend hatte ich immer das Gefühl, noch nicht fertig zu sein.“ Hütter hatte die Eintracht in seiner ersten Saison direkt ins Halbfinale der Europa League geführt, wo das Team im Elfmeterschießen am FC Chelsea scheiterte. Nachdem er die Mannschaft umgebaut hatte, erreichte er 2021 erneut die Europa League, was seinen Abgang zu Borussia Mönchengladbach kompliziert machte. Rückblickend bedauert Hütter diesen Schritt: „Den Abgang von damals hätte ich mir ganz anders gewünscht.“ Sportvorstand Markus Krösche lobte Hütter für seinen mutigen Offensivfußball und die Fähigkeit, Tempo und Ballbesitz zu kombinieren. Hütter bringt seine Co-Trainer Christian Peintinger und Klaus Schmidt mit, um Kontinuität in die Trainerbank zu bringen. Krösche hat sich nach einer enttäuschenden Saison, die mit einem achten Platz in der Liga endete, selbst kritisiert und betont, dass ein Trainer, der die Strukturen kennt, von Vorteil sein könnte. Der Kader benötigt jedoch dringend frische Impulse und eine Reduzierung der Gehaltskosten, um den Anforderungen gerecht zu werden. Ein Transferüberschuss von mindestens 50 Millionen Euro wird angestrebt, während die Eintracht weiterhin gesprächsbereit für Angebote für den deutschen WM-Fahrer Nathaniel Brown bleibt.
Source: SZ.de - 2026-05-31