Zverev spricht über finanzielle Sorgen nach schwerer Verletzung 2022

Zverev spricht über finanzielle Sorgen nach schwerer Verletzung 2022

Alexander Zverev, der aktuelle French-Open-Champion und ATP-Ranglisten-Zweite, hat in einem Interview erstmals offen über seine finanziellen Sorgen nach der schweren Bänderverletzung im Halbfinale der French Open 2022 gesprochen. Nach seinem Verletzungspech stellte sich Zverev die Frage, ob er seine Wohnung in Monaco und sein zwölfköpfiges Team weiterhin finanzieren könne. Der Tennisprofi gibt jährlich einen „guten siebenstelligen Betrag“ für sein sportliches Umfeld aus, was in der Regel auch die Kosten für Trainer, Physiotherapeuten, Ärzte und Management umfasst. In einem Gespräch mit Jens Knossalla, besser bekannt als Knossi, erklärte Zverev: „Mein Leben von den Kosten her ist nicht günstig. Wir sind jährlich im guten siebenstelligen Bereich.“ Obwohl er keine genaue Zahl nannte, verdeutlichte er, dass die Ausgaben in die Millionen gehen. Die finanziellen Herausforderungen wurden besonders deutlich, als Zverev nach seiner Verletzung über seine Lebensweise nachdachte. „Das Leben, das ich führe, kann ich jetzt nicht mehr so weiterleben, weil das Geld mache ich nicht mehr“, erinnerte er sich. Trotz der hohen Kosten hat sich Zverevs Investition in sein Team sportlich ausgezahlt: 2026 gewann er in Roland Garros seinen ersten Grand-Slam-Titel. Dennoch bleibt er sich der finanziellen Belastungen bewusst, die mit der Aufrechterhaltung seines hohen Leistungsniveaus verbunden sind. Die Diskussion über die finanziellen Aspekte des Profisports bleibt relevant, insbesondere in Bezug auf die Selbsttragung der Kosten durch Spieler.

Source: 20 Minuten - 2026-08-25