Alexander Zverev blickt nach French-Open-Sieg optimistisch auf Wimbledon und Halle

Alexander Zverev blickt nach French-Open-Sieg optimistisch auf Wimbledon und Halle

Es waren turbulente Tage, die Alexander Zverev seit seinem Triumph bei den French Open in Paris erlebt hat. Der 29-Jährige errang am 7. Juni in Paris erstmals in seiner Karriere einen Grand-Slam-Titel, indem er im Finale den Italiener Flavio Cobolli (24) in fünf Sätzen besiegte. Nach dem Sieg folgten zahlreiche Interviews und PR-Termine, darunter ein Besuch bei einem Ausrüster in Herzogenaurach und ein Blitzbesuch in Monte-Carlo, wo Zverev lebt. Aktuell ist er seit einigen Tagen in Halle/Westfalen, wo er beim Rasenturnier vom Deutschen Tennis Bund (DTB) für seine Bedeutung für den deutschen Tennissport geehrt wurde. Zverev ist der topgesetzte Spieler im Turnier und trifft in der ersten Runde auf den Tschechen Vit Kopriva. Weitere fünf Profis aus den Top Ten sind ebenfalls am Start, darunter Felix Auger-Aliassime (4.), Ben Shelton (5.), Daniil Medwedew (8.), Taylor Fritz (9.) und Flavio Cobolli (10). Bei der Ehrung betonte Zverev: „Der Support, den ich aus Deutschland bekommen habe – nicht nur die letzten zwei Wochen, sondern die letzten 15 Jahre –, ist unglaublich.“ Voller Zuversicht geht Zverev in die kurze Rasensaison. Er hofft, dass sein Erfolg in Paris der Beginn einer erfolgreichen Phase ist. Sein Ziel ist es, den ersten Weltranglistenplatz zu erreichen, den er bislang noch nie innehatte. Sollte er beim Grand-Slam-Turnier in Wimbledon (ab 29. Juni) das Finale erreichen, könnte er am derzeit verletzten Spanier Carlos Alcaraz (23) vorbeiziehen. Zverev äußerte: „Ich bin besser in Form als im letzten Jahr und kann, glaube ich, auch in Wimbledon was tun.“

Source: SZ.de - 2026-06-14