VAR-Eingriff und Rote Karte: Elche verpasst sensationelle Wende gegen Real Sociedad

In einem packenden Spiel zwischen Elche und Real Sociedad erlebten die Zuschauer im Martínez Valero ein dramatisches Comeback, das durch einen umstrittenen VAR-Eingriff und eine Rote Karte entscheidend beeinflusst wurde. Erste Halbzeit: Die Partie begann einseitig. Real Sociedad dominierte und führte zur Pause bereits mit 2:0. Job Ochieng eröffnete in der 10. Minute den Torreigen, gefolgt von einem Treffer von Yangel Herrera in der 31. Minute. Elche, mit der anfälligsten Abwehr der Liga, fand kein Mittel gegen die Angriffe der Gäste. Minute: Der Wendepunkt kam mit einem umstrittenen VAR-Eingriff. Luka Sučić traf nach einem Konter, doch das Tor wurde wegen eines Handspiels von Jon Martín aberkannt. Schiedsrichter Miguel Ortiz Arias entschied zudem auf Rote Karte für Martín, was für große Diskussionen sorgte. Ob das Handspiel eine klare Torchance verhinderte, bleibt umstritten. Sieben Minuten, zwei Tore: Mit einem Mann mehr zeigte Elche sofort Reaktion. Thomas Lemar verkürzte in der 66. Minute auf 1:2, und Fer Niño glich in der 73. Minute aus. Das Stadion, zuvor still, erwachte zum Leben, während Real Sociedad zunehmend unter Druck geriet. Minute: Doch der Fehler kam, als Elche beim eigenen Angriff defensiv zu weit aufrückte. Sučić nutzte die Gelegenheit und erzielte den Siegtreffer zum 2:3 für Real Sociedad. Die Diskussion über die Rote Karte wird die Berichterstattung prägen, nicht der VAR, der das Handspiel korrekt erkannt hatte. Letztlich bleibt Elche mit der vierten Niederlage in einer Saison zurück, die bisher von defensiven Problemen geprägt ist.
Source: 90PLUS - 2026-09-08