Wolfsburg verstärkt sich mit Fraser Hornby für den Neuaufbau nach dem Abstieg

Wolfsburg verstärkt sich mit Fraser Hornby für den Neuaufbau nach dem Abstieg

Der VfL Wolfsburg setzt seinen Neuaufbau nach dem Abstieg aus der Bundesliga fort und hat mit Fraser Hornby einen weiteren Neuzugang für die kommende Saison präsentiert. Der schottische Mittelstürmer wechselt vom SV Darmstadt 98 und unterschreibt einen Vertrag bis 2030. Da Hornby bei Darmstadt noch einen gültigen Vertrag hatte, fällt für den Transfer eine Ablöse an, deren Höhe jedoch nicht bekannt gegeben wurde. Hornby bringt wertvolle Erfahrung aus der 2. Bundesliga mit und hat in der vergangenen Saison in 25 Ligaspielen elf Tore erzielt sowie acht Vorlagen gegeben. In seiner gesamten Zeit in der 2. Bundesliga kommt er auf 53 Einsätze mit 23 Treffern und zehn Vorlagen. Sportdirektor Pirmin Schwegler lobte Hornbys Profil und seine Entscheidung für Wolfsburg: „Spieler wie Fraser sind auf dem Markt sehr begehrt, weil sie ein unheimlich gutes Gesamtpaket mitbringen. Mit seiner Dynamik, seiner fußballerischen Qualität, aber auch seiner Persönlichkeit wird er uns, zumal er die zweite Liga schon kennt, mit Sicherheit weiterhelfen.“ Hornby selbst äußerte sich positiv über seinen Wechsel: „Ich freue mich sehr auf die Herausforderung und darauf, was ich hier erreichen kann. Ich bin sehr stolz, hier zu sein.“ Der Abgang von Hornby ist für Darmstadt zwar sportlich schmerzhaft, jedoch wirtschaftlich nachvollziehbar. Geschäftsführer Paul Fernie erklärte, dass Hornby den Wunsch nach einem Wechsel geäußert hatte und das Angebot für den Verein positiv war. Mit einem Marktwert von 4,5 Millionen Euro dürfte sich die Ablöse in dieser Größenordnung bewegen. Hornby ist nach Elvis Rexhbecaj bereits der zweite Neuzugang beim VfL. Weitere Veränderungen in der Offensive sind möglich, da Jonas Wind, Mohamed Amoura und Dzenan Pejcinovic vor ungewissen Zukunftsperspektiven stehen. Außerdem besteht Interesse an Robert Glatzel vom Hamburger SV, während Tobias Strobl, derzeit Cheftrainer des SC Verl, als Favorit für die Trainerposition gilt.

Source: 90PLUS - 2026-06-01