Franziska Preuß reflektiert über das Leben nach der Biathlon-Karriere

Franziska Preuß reflektiert über das Leben nach der Biathlon-Karriere

Franziska Preuß hat ihre beeindruckende Biathlon-Karriere nach den Olympischen Winterspielen in Italien beendet und äußert in einem Interview mit dem Portal Chiemgau24, dass sie viele Aspekte des Lebens als Biathletin nicht vermisst. Auf die Frage, was ihr "so gar nicht" fehle, antwortete die 32-Jährige: "Es ist ein schönes Gefühl, endlich wieder Energie zu haben. Man schleppt sich als Sportler manchmal von Training zu Training und ist gefühlt immer müde - körperlich und phasenweise auch mental." Als Ruheständlerin genießt sie die Freiheit, "einfach normale Dinge zu machen, wie beispielsweise am Haus zu arbeiten", ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, da sie sich vom Training regenerieren müsste. Preuß berichtet zudem von ihren gesundheitlichen Problemen während ihrer aktiven Zeit, insbesondere von den Infekten, die sie einige wichtige Rennen kosteten. Sie betont: "Wenn ich jetzt mal einen Schnupfen habe oder auch mal eine Woche krank bin, dann ist das ganz normal und bringt nicht alle Pläne durcheinander." Ein weiterer Punkt, den Preuß anspricht, ist die späte Entscheidung für eine Nasen-OP. Sie meint: "Nach der Operation an den Nasennebenhöhlen ist das deutlich besser geworden, vielleicht hätte ich das früher in Angriff nehmen sollen." Trotz der Herausforderungen, die sie in ihrer Karriere erlebte, verspürt die langjährige Vorzeige-Biathletin keine Sehnsucht nach einem schnellen Comeback. "In Summe muss ich sagen, dass ich doch etwas überrascht bin, wie schnell mir die Abnabelung gelungen ist", resümiert sie.

Source: sport.de - 2026-06-20