DFB-Frauen feiern dritten Sieg, Bundestrainer bleibt trotz 5:1 unzufrieden

DFB-Frauen feiern dritten Sieg, Bundestrainer bleibt trotz 5:1 unzufrieden

In der dritten Partie der WM-Qualifikation 2027 besiegten die DFB-Frauen das österreichische Nationalteam mit 5:1 und festigten damit ihre Position als Gruppenerster. Jule Brand stach mit drei Vorlagen und einem Tor heraus, doch Bundestrainer Christian Wück zeigte sich trotz des Sieges unzufrieden. Wück äußerte nach dem Spiel: „Wir sind heute nicht ganz an unser Leistungslimit gekommen und an das Niveau, das die Mannschaft schon gezeigt hat.“ Er kritisierte die Ungenauigkeiten und Ballverluste, die das Spiel kräftezehrend machten. Die Mannschaft hätte sich gegen einen unterlegenen Gegner mehr Effizienz erhofft. Die erste Halbzeit war für Wück unzureichend, und er stellte fest, dass die DFB-Frauen nicht clever genug spielten. Trotz der Kritik betonte er: „Wir sind generell sehr zufrieden mit der Performance und der Entwicklung der Mannschaft.“ Ein weiteres Thema war die Verletzung von Giulia Gwinn, die nach einem Zusammenprall in der 33. Minute ausgewechselt werden musste. Wück wertete es als gutes Zeichen, dass Gwinn selbst weiterspielen wollte, jedoch war sie nicht befreit genug, um effektiv zu agieren. Der DFB gab bekannt, dass sie im nächsten WM-Qualifikationsspiel gegen Österreich am Samstag fehlen wird. Die DFB-Frauen müssen sich nun auf die kommende Herausforderung einstellen, während die Sorge um Gwinn, die bereits mehrere Verletzungen in ihrer Karriere erlitten hat, groß bleibt. Elisa Senß von Eintracht Frankfurt kommentierte die Situation als „Schockmoment“ und hofft auf das Beste für die Kapitänin.

Source: SZ.de - 2026-04-15