Chaotischer Pokalabend: Ausschreitungen in Mannheim überschattet FCK-Sieg

Chaotischer Pokalabend: Ausschreitungen in Mannheim überschattet FCK-Sieg

Der VfB Stuttgart hat mit einem überzeugenden 4:0-Sieg beim Drittligisten Hansa Rostock die erste Runde im DFB-Pokal gemeistert. Besonders beeindruckend war der 25-Millionen-Euro-Transfer Dzenan Pejcinovic, der bei seinem Debüt gleich drei Tore erzielte. Ebenfalls in die zweite Runde zog Eintracht Frankfurt ein, die mit einem 11:0 gegen den Fünftligisten SC St. Tönis einen Rekord aufstellten. Jonathan Burkardt glänzte mit einem Hattrick und führte die Hessen zu einem historischen Sieg. Jedoch wurde der Pokalabend von chaotischen Szenen beim Südwest-Derby zwischen Waldhof Mannheim und dem 1. FC Kaiserslautern überschattet. In dieser emotionalen Begegnung, die kurz vor dem Abbruch stand, siegte der 1. FC Kaiserslautern mit 1:0 nach Verlängerung. Der entscheidende Treffer fiel durch Ibrahim Kanate in der 120. Minute. Die Partie wurde von Ausschreitungen begleitet, bei denen Zuschauer Raketen auf das Spielfeld abfeuerten und einige Mannheim-Anhänger den Platz stürmten. Polizei und berittene Einsatzkräfte mussten eingreifen, um die Situation zu beruhigen. Mannheim-Sportdirektor Mathias Schober und FCK-Sportgeschäftsführer Thomas Hengen äußerten sich kritisch zu den Vorfällen und betonten, dass solche Ausschreitungen im Fußball nicht toleriert werden dürfen. Zusammenfassend war der Pokalabend geprägt von spannenden Spielen und denkwürdigen Momenten, jedoch auch von unerfreulichen Ausschreitungen, die den Fußball in ein schlechtes Licht rückten.

Source: SZ.de - 2026-08-21