Laura Freigang steht wegen Meldeversäumnissen unter Beobachtung der NADA

Laura Freigang steht wegen Meldeversäumnissen unter Beobachtung der NADA

Die deutsche Fußball-Nationalspielerin Laura Freigang sieht sich Problemen mit der Nationalen Anti Doping Agentur (NADA) gegenüber. Medienberichten zufolge gab es dreimal Meldeversäumnisse bei der Kapitänin von Eintracht Frankfurt im Rahmen von Dopingkontrollen. Die NADA bestätigte auf Anfrage, dass sie die Berichte zur Kenntnis genommen hat und verwies auf das standardisierte Vorgehen bei Meldepflicht- und Kontrollversäumnissen. „Im letzten Jahr hat die NADA rund 300 Strikes festgestellt, die nach den Anti-Doping-Regeln nicht namentlich veröffentlicht werden“, erklärte die Agentur. Aktuell liege jedoch „kein Verstoß gegen Anti-Doping-Bestimmungen“ der Spielerin vor, was die NADA in ihrer Mitteilung betonte. Alle durchgeführten Dopingtests von Freigang seien negativ ausgefallen. Laut kicker soll die Spielerin dreimal innerhalb eines Jahres nicht am angegebenen Ort gewesen sein, wobei der mögliche dritte Verstoß noch geprüft wird. Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, könnte ein Disziplinarverfahren beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) eingeleitet werden, das zu einer Sperre von bis zu zwei Jahren führen könnte. Der DFB bat um Verständnis, dass man sich zum aktuellen Zeitpunkt nicht äußern könne. Freigang gehört nicht zum Kader der deutschen Nationalmannschaft für die WM-Qualifikationsspiele gegen Norwegen und in Slowenien. Bundestrainer Christian Wück erklärte, dass andere Spielerinnen auf ihrer Position bevorzugt würden.

Source: sport.de - 2026-06-01