Schalke-Besuch sorgt für Fan-Ausschlüsse und Polizeieinsatz bei Bayern-Anhängern

Beim Auswärtsspiel des FC Bayern auf Schalke 04 blieb die aktive Fanszene der Münchner weitgehend fern. Der Grund für diese Abwesenheit sind die Vorfälle vor dem Anpfiff, die nun durch eine Mitteilung der Polizei Gelsenkirchen näher beleuchtet wurden. Vor dem 0:0 zwischen Schalke 04 und dem FC Bayern kam es auf einem Parkplatz am Ötte-Tibulsky-Weg zu einem Zusammentreffen von organisierten Fan-Gruppen beider Teams. Laut Polizeibericht suchten die Bayern-Anhänger "sofort die Konfrontation mit den Heimfans". Die Polizei intervenierte und konnte eine größere Eskalation verhindern, wobei ein Bayern-Fan und ein Polizeibeamter leicht verletzt wurden. In der Folge wurden rund 500 Bayern-Fans der Zutritt zur Veltins-Arena verwehrt. Die Bereitschaftspolizei hielt die Anhänger zunächst auf, um ihre Personalien aufzunehmen. Diese Maßnahme führte dazu, dass beim ersten Auftritt der Bayern auf Schalke seit drei Jahren die aktive Fanszene fehlte. Die Ultras des FC Bayern reagierten mit einem Boykott, was sich deutlich im Stadion bemerkbar machte: Es waren kaum Zaunfahnen und Banner zu sehen, und die organisierten Gesänge fielen ebenfalls spärlich aus. Diese Auseinandersetzung ist bereits die zweite größere Kontroverse für die Münchner Fanszene in kurzer Zeit, nachdem es beim Bundesliga-Auftakt gegen den VfB Stuttgart bereits Ärger um eine geplante Choreografie gegeben hatte.
Source: FCBinside - 2026-09-06