FC Schalke 04 steht vor finanzieller Krise und droht mit Punktabzug

FC Schalke 04 steht vor finanzieller Krise und droht mit Punktabzug

Dem FC Schalke 04 droht ein Punktabzug, wenn der Klub nicht zeitnah Spieler verkauft. Laut einem Bericht der „WAZ“ steuert der Verein mit seinem aktuellen Transferverhalten auf ernsthafte Probleme zu, da es bisher an einem bedeutenden Verkauf mangelt. Sportvorstand Frank Baumann hatte den FC Schalke 04 nach drei Jahren in der Zweitklassigkeit wieder in die Bundesliga geführt. Doch in diesem Sommer hat der 50-Jährige zu zurückhaltend agiert: Schalke hat bis jetzt etwa 2,7 Millionen Euro ausgegeben, jedoch nur 300.000 Euro eingenommen. Die „WAZ“ betont, dass ein Verlust dringend vermieden werden muss, da sonst das negative Eigenkapital steigt, was einen Punktabzug für die Saison 2027/2028 zur Folge hätte. Das bedeutet, dass die Königsblauen bis zum Deadline Day Spieler verkaufen müssen, um einen Abzug in der kommenden Saison zu verhindern. Zusätzlich steht der Klub unter Druck, weitere Neuzugänge zu verpflichten, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Aktuell arbeitet Schalke an der Verpflichtung von Andréas Hountondji vom FC Burnley und Amario Cozier-Duberry von Brighton & Hove Albion. Der Verkauf von Spielern wird daher zur dringenden Notwendigkeit. Der FC Schalke 04 hofft seit Längerem auf einen Verkauf von Moussa Sylla, jedoch blieben bisher passende Angebote aus. Die finanziellen Zwänge könnten den Aufsteiger sogar zwingen, seine Leistungsträger wie Adil Aouchiche, dessen Vertrag bis 2029 verlängert werden sollte, zu verkaufen.

Source: Fussballdaten - 2026-08-24