Borussia Mönchengladbach signalisiert klare Zukunftsansichten für Scally und Neuhaus

Borussia Mönchengladbach signalisiert klare Zukunftsansichten für Scally und Neuhaus

Joe Scally und Florian Neuhaus fehlten am Sonntag im Kader von Borussia Mönchengladbach beim Pflichtspielauftakt im DFB-Pokal gegen den TSV Schott Mainz, das die Fohlen mit 5:0 gewannen. Stattdessen erhielten Nachwuchsspieler wie Fritz Fleck, Mathieu Nguefack und Iaia Manco Danfa die Chance, was auf die ungewisse Zukunft des Duos hinweist. Rouven Schröder, der Sportdirektor, machte am Dienstag deutlich, dass beide Spieler „weiter vollberechtigte Lizenzspieler“ sind, aber sich die Frage stellen müssen, wie sie sich selbst sehen. „Ich an ihrer Stelle wäre auf jeden Fall unzufrieden“, wird der 50-Jährige in der „Bild“ zitiert. Scallys Stammplatz ist durch die Verpflichtung von Yukhym Konoplya und Daiki Hashioka bedroht. Konoplya wurde bereits im Mai verpflichtet und sollte die rechte Abwehrseite stärken, während Hashioka als Leihgabe von Slavia Prag kam. Diese Konkurrenz lässt für Scally wenig Raum. Neuhaus, der mit rund 4 Millionen Euro zu den Topverdienern im Kader gehört, hat seit seiner Vertragsverlängerung im Juli 2023 nicht an frühere Leistungen angeknüpft. Dies erschwert einen Abgang, und bisher gibt es keine Interessenten für beide Spieler. Eine Vertragsverlängerung ist ausgeschlossen. Trotz der klaren Botschaft bemühte sich Schröder um einen versöhnlichen Ton: „Mal sehen, ob jetzt Bewegung reinkommt. Beide trainieren sehr gut mit.“ Eugen Polanski, der Cheftrainer, begründete die Nichtberücksichtigung im Pokal mit der spezifischen Ausrichtung für das Spiel, ließ aber offen, dass sich die Aufstellung beim kommenden Bundesliga-Spiel gegen Leipzig ändern könnte. Zudem plant der Verein, bis zum Ende der Transferperiode einen neuen Spielmacher zu verpflichten.

Source: 90PLUS - 2026-08-25