Tausch zwischen Gyökeres und Álvarez: Ein Deal, der keiner will

Ein Tauschgeschäft benötigt mindestens zwei Parteien, die daran interessiert sind. Aktuell scheint beim vorgeschlagenen Deal Viktor Gyökeres gegen Julián Álvarez jedoch niemand daran interessiert zu sein. Die Gerüchte um den Tausch kursieren seit Tagen in der englischen und spanischen Presse. Arsenal, frisch gekrönter Premier-League-Meister, will Álvarez von Atlético Madrid verpflichten und ist bereit, Gyökeres als Teil des Pakets nach Madrid zu schicken. Laut The Times sind die Gunners grundsätzlich bereit, um die Barsumme zu reduzieren. Allerdings sind viele Informationen aus weniger verlässlichen Quellen, die nicht standhalten. Behauptungen und deren Belastbarkeit: The Times: Arsenal wäre bereit, Gyökeres in ein Spieler-plus-Geld-Paket einzubringen – hoch. Cadena SER: Atlético sieht Arsenal als einzig realistisches Ziel, falls Álvarez geht – hoch. Fabrizio Romano: Álvarez lehnte Annäherungen von Arsenal und PSG ab – hoch. Fichajes: Arsenal habe den Tausch bereits vereinbart – gering. Das erste Veto kommt von Miguel Ángel Gil Marín, der klarstellte, dass Atlético nicht verkaufen will. Ein 100-Millionen-Angebot des FC Barcelona wurde abgelehnt. Das zweite Veto kommt von Álvarez selbst, der nach dem WM-Sieg erklärte, dass sein Traum ein Transfer zu Barcelona sei. Das dritte Veto kommt von Arsenal, das Gyökeres nach nur einem Jahr als Verhandlungsmasse anbieten möchte. Acht: So viele Ligatore erzielte Álvarez in der letzten Saison. Für einen Spieler, dessen Preisschild in Madrid dreistellig gehandelt wird, ist das eine bescheidene Ausbeute. Die Frage bleibt, warum Arsenal einen Spieler eintauschen sollte, der weniger Tore erzielt hat und woanders hin will. Álvarez wird am 10. August zur Vorbereitung bei Atlético erwartet. Bis dahin bleibt der Mega-Tausch ein Vorschlag, den bisher niemand akzeptiert hat.
Source: 90PLUS - 2026-07-27