Kai Havertz führt Arsenal zum Sieg im Londoner Derby gegen Chelsea

Nach dem Abpfiff war klar, dass Kai Havertz das Stadtduell zwischen Arsenal und Chelsea entscheidend prägte. Ein Kameramann folgte dem Offensivspieler der Gunners so eng, wie es Chelseas Trainer Xabi Alonso sich von seinen Verteidigern gewünscht hätte. In Arsenals Stadion erklang Shakiras „Waka Waka“, umgedichtet als spöttische Antwort auf die anfängliche Kritik an Havertz nach seinem Wechsel 2023. Der Text lautete: „Waka Waka, eh, eh / 60 million down the drain / Kai Havertz scores again!“ Havertz erzielte ein Tor und bereitete das zweite vor, was Arsenal half, seine makellose Bilanz in der Premier League zu wahren. Im Spiel gegen Chelsea, das mit 2:1 endete, erzielte Havertz den Ausgleich in der 25. Minute, nachdem Morgan Rogers Chelsea früh in Führung gebracht hatte. Sein Schuss überraschte sogar den neuen Torwart Emiliano Martínez. Fünf Minuten nach der Halbzeit ließ Havertz einen Pass durch, was zu Ödegaards Siegtreffer führte. Havertz erklärte, dass er auf den Ruf seines Mitspielers gehört habe. Ödegaard lobte Havertz als „wirklich cleveren Spieler“, der sich „sehr gut“ bewege. Havertz knüpfte mit drei Toren in vier Pflichtspielen an seine starke Form an. Trainer Mikel Arteta betonte, dass Havertz glücklich und fit sei und einen guten Rhythmus habe. Mit 27 Jahren hat sich Havertz in der Premier League etabliert und entschied erneut ein Spitzenspiel. Joe Cole bemerkte, dass Havertz zur „Weltklasse“ aufgestiegen sei. Gary Neville und Jamie Carragher diskutierten vor der Partie über Havertz, wobei Neville schließlich einräumen musste, dass Havertz einer der besten Spieler des Spiels war.
Source: SZ.de - 2026-09-07