Manzambi beeindruckt: Nati-Coach Yakin erklärt Startelf-Entscheidungen

Nach einer spannenden Partie zwischen der Schweiz und Bosnien, die in der 68. Minute wegen einer Hydration Break unterbrochen wurde, brachte Trainer Murat Yakin gleich drei neue Spieler aufs Feld. Dies führte zu einem entscheidenden Sieg für die Nati, wobei Ruben Vargas mit einem Tor und einem Assist sowie Johan Manzambi, der zwei Tore erzielte, herausragten. Die Frage, die nun die Schweizer Fussballwelt beschäftigt, ist, warum solche talentierten Spieler nicht in der Startelf stehen. Insbesondere Johan Manzambi, der eine bemerkenswerte Saison mit Freiburg in der Bundesliga und der Europa League gespielt hat, hat einen Marktwert von 50 Millionen Euro erreicht. Yakin erklärte auf der Pressekonferenz, dass die Entscheidung für Fabian Rieder anstelle von Manzambi weniger gegen den 20-Jährigen gerichtet war, sondern mehr für Rieder, der mit den Abläufen und Systemen vertraut ist. „Es bedingt auch Disziplin auf dem Platz, damit wir die Organisation nicht verlieren“, so Yakin. Der Trainer lobte Manzambi als „extrem flexibel“ und betonte, dass er in der Offensive Freiheiten benötigt, während er in der Defensive noch Disziplin entwickeln muss. Yakin äußerte sich positiv über Manzambis Qualitäten: „Er beschäftigt den Gegner und unsere eigenen Mitspieler, was für Überraschungen sorgt.“ Obwohl Yakin keine Garantie für einen Startplatz nach Manzambis Gala-Auftritt geben wollte, schloss er nicht aus, dass der Spieler von Beginn an auflaufen könnte. Er betonte: „Es sind genau solche Momente, in denen sich Spieler aufdrängen können.“ Zusätzlich sprach Yakin über Ruben Vargas, der zuletzt auf der Bank saß. Der Coach erklärte, es sei ein taktischer Entscheid gewesen, um die defensive Balance zu wahren.
Source: 20 Minuten - 2026-06-19