Oklahoma City Thunder setzen auf Chet Holmgren trotz Playoff-Kritik

Die Oklahoma City Thunder mussten die bittere Niederlage in den Conference Finals gegen die San Antonio Spurs hinnehmen, was den Traum von der Titelverteidigung platzen ließ. Besonders Chet Holmgren stand nach diesem Aus in der Kritik, da er in den Playoffs nicht an seine starken Regular-Season-Leistungen anknüpfen konnte. General Manager Sam Presti stellte sich jedoch hinter den 24-Jährigen und betonte: "Er treibt unseren Erfolg auf so vielen verschiedenen Ebenen voran." Holmgren wurde zum ersten Mal All-Star, belegte den zweiten Platz bei der Wahl zum Defensive Player of the Year und fand sich im dritten All-NBA-Team wieder. Presti führte aus, dass die starken Leistungen von Holmgren entscheidend für den Einzug ins Finale der Western Conference gegen die Los Angeles Lakers waren. In der Regular Season überzeugte Holmgren in 69 Spielen mit durchschnittlich 17,1 Punkten, 8,9 Rebounds und 1,9 Blocks pro Partie. In den Playoffs sank seine Leistung jedoch auf 14,9 Punkte, 8,2 Rebounds und 1,5 Blocks pro Spiel, insbesondere gegen die Spurs lief wenig zusammen. Trotz der Kritik mache sich Presti "keine großen Sorgen" um Holmgren. Er erklärte, dass Holmgren keinen zusätzlichen Druck benötige, um sich zu verbessern, und äußerte sich optimistisch über die Zukunft des Spielers im Team. Laut Informationen von Jake Fischer haben die Thunder kein Interesse an einem Abgang von Holmgren und möchten weiterhin mit ihm arbeiten, da sie seine Gesamtleistungen in der Saison schätzen.
Source: sport.de - 2026-06-08