Mike Gansey sieht Philadelphia 76ers noch nicht auf Championship-Niveau

Ende Mai übernahmen die Philadelphia 76ers mit Mike Gansey einen neuen Präsidenten für die Basketball-Operationen, nachdem Daryl Morey seine Position aufgegeben hatte. Bei seiner ersten Pressekonferenz äußerte Gansey klare Worte zur aktuellen Situation des Teams, das in der vergangenen NBA-Saison bis in die zweite Runde der Playoffs gelangte. Er stellte fest: "Es ist derzeit kein Team von Championship-Kaliber" und betonte die Notwendigkeit, eine klare Identität für das Team zu schaffen. Gansey, der zuvor 15 Jahre bei den Cleveland Cavaliers tätig war, sieht die Herausforderung, das Team weiterzuentwickeln. Bob Myers, der die Entscheidung über Gansey traf und als Sportchef bei Harris Blitzer Sports & Entertainment arbeitet, wird von Gansey als "Cheat-Code" bezeichnet. Myers bleibt in Entscheidungen des Teams involviert und wird eng mit Gansey zusammenarbeiten. Ein zentrales Thema wird die Zukunft von Joel Embiid sein. Gansey berichtete von bereits "guten Gesprächen" mit dem Superstar und betonte die Notwendigkeit, die Stärken des Kaders optimal zu nutzen, um erfolgreichen Basketball zu spielen. Myers ergänzte: "Wir müssen in irgendetwas großartig werden" und wies darauf hin, dass die 76ers in der vergangenen Saison weder offensiv noch defensiv zur Elite gehörten. Ein positiver Aspekt ist, dass in diesem Sommer keine Verletzungen vorliegen, die das Team belasten könnten. Myers sieht dies als Chance, um die Leistung zu verbessern und auf den Fortschritten des letzten Jahres aufzubauen.
Source: sport.de - 2026-06-08