Victor Wembanyama erreicht 65 Spiele und diskutiert NBA-Award-Regeln

Victor Wembanyama erreicht 65 Spiele und diskutiert NBA-Award-Regeln

Victor Wembanyama hat mit seinen 26 Minuten beim 139:120-Sieg der San Antonio Spurs über die Dallas Mavericks die Schwelle von 65 Einsätzen erreicht. Nach dem Spiel äußerte er sich zu den Regularien für die NBA Awards und seiner Kandidatur als Defensive Player of the Year. In einer oft zähen Regular Season, die aus 82 Spielen besteht, bleiben Pressekonferenzen der Stars selten in Erinnerung. Doch Wembanyama hat sich mit seinen Auftritten einen Namen gemacht. Nach dem Erreichen von 65 Spielen fiel ihm ein Stein vom Herzen: "Es fühlt sich sehr, sehr gut an", sagte er. Er könnte sich vorstellen, dass dies sein letzter Regular-Season-Auftritt in dieser Saison gewesen sein könnte, bevor die Spurs am Sonntag auf die Denver Nuggets treffen. Mit 40 Punkten war Wembanyama gegen die Mavericks der überragende Akteur und zeigte dies in nur 26 Minuten Spielzeit. Eine Wadenzerrung, die ihn 12 Spiele kostete, brachte ihn an den Rand, erneut nicht für die NBA-Awards zugelassen zu werden. Ein Blutgerinnsel in seiner rechten Schulter verhinderte schon in der vergangenen Saison seine Chance auf den DPOY-Award. Wembanyama äußerte sich auch zur Regel, dass 65 Spiele für die Auszeichnungen absolviert werden müssen. Er argumentierte, dass es eine „sehr gute Frage“ sei, ob Spieler wie Luka Doncic und Cade Cunningham nicht unter den Awardträgern sein sollten. Er stellte seine Fähigkeiten im Kopfrechnen unter Beweis und schlug vor, dass 75 Prozent der Spiele als sinnvoller Maßstab dienen könnten. "Das wären 62 Spiele", erklärte Wembanyama und brachte damit seine differenzierte Sichtweise auf die Debatte ein.

Source: sport.de - 2026-04-11