Maxx Crosby spricht über gescheiterten Trade zu den Ravens und seine Emotionen

Maxx Crosby hat in einem Podcast ausführlich über den misslungenen Trade von den Las Vegas Raiders zu den Baltimore Ravens gesprochen. Der Defensive End schilderte, dass er beim Erfahren des gescheiterten Deals, der ihn im Tausch gegen zwei Erstrundenpicks nach Baltimore bringen sollte, sowohl "wütend" als auch "verwirrt" war. Crosby beschrieb die Ereignisse im Detail: Am Montag wurde er von den Ravens in der ersten Klasse nach Washington, D.C. geflogen, da es keine direkten Flüge von Las Vegas nach Baltimore gab. Am Dienstag folgte ein Medizincheck. Er war irritiert, dass er während seines Aufenthalts nicht mit General Manager Eric DeCosta sprach, was er als seltsam empfand. Kurz vor seiner Abreise traf er schließlich auf DeCosta und Head Coach Jesse Minter, wobei Minter laut Crosby "völlig ausdruckslos" wirkte. Besorgnis erregte ihn die Mitteilung, dass einer der Ärzte Bedenken wegen seines Knies geäußert hatte. Crosby hatte sich zuvor einer Operation wegen eines Meniskusrisses unterzogen, doch sein Chirurg bestätigte, dass er sich gut erholt. Crosby äußerte, dass die Situation stark an seiner psychischen Gesundheit nagte und er fürchtete, dass der Trade nicht zustande kommen würde. Nach einer Rücksprache mit seinen Agenten erfuhr er schließlich, dass die Ravens den Deal abgebrochen hatten. "Ich dachte nur: 'Ach du Scheiße' ... Ich will hier nur noch weg," so Crosby. Nach seiner Rückkehr zu den Raiders bekräftigte er sein Engagement für das Team und sieht das Scheitern des Trades als Motivation für die kommende Saison. "Ich bin dazu bestimmt, ein Raider zu sein. Ich stecke in dieser Sache drin, auf Lebenszeit," betonte er.
Source: sport.de - 2026-03-18