VfL Wolfsburg sichert sich Pokalfinalplatz dank Stina Johannes im Elfmeterschießen

Der VfL Wolfsburg, Rekordsieger im DFB-Pokal der Frauen, hat im Halbfinale gegen das Bundesliga-Schlusslicht Carl Zeiss Jena mit viel Mühe den Einzug ins Endspiel geschafft. Nach 120 torlosen Minuten setzte sich Wolfsburg mit 5:4 im Elfmeterschießen durch, wobei die Torhüterin Stina Johannes entscheidend zur Rettung des Favoriten beitrug. In einer Partie, die von fehlenden Ideen geprägt war, musste Wolfsburg nach dem enttäuschenden 1:4 gegen OL Lyon in der Champions League erneut kämpfen. Lineth Beerensteyn verschoss den ersten Elfmeter für Wolfsburg, was Jena der Sensation nahebrachte. Doch die 18-jährige Fiona Gaißer vergab den entscheidenden Elfmeter für Jena, wodurch Wolfsburg im Wettbewerb blieb. Die Niedersachsen, die im Vorjahr bereits im Viertelfinale an der TSG Hoffenheim gescheitert waren, hatten zuvor zehn Mal in Folge den Pokal gewonnen. In dieser Partie fehlte die verletzte Alexandra Popp, was die Offensive stark beeinträchtigte; Wolfsburg konnte kaum gefährliche Akzente setzen, während Jena sich fast ausschließlich auf die Defensive konzentrierte. Das Final-Duell am 14. Mai in Köln gegen den Sieger des Spiels zwischen FC Bayern und der SGS Essen wird mit Spannung erwartet. Die Bayern, die den Pokal im vergangenen Jahr gewannen, können mit einem Sieg im nächsten Liga-Spiel gegen Union Berlin am 22. April ihre Titelverteidigung perfekt machen.
Source: Fever Pit'ch - 2026-04-05