IFAB bestätigt: Embolos Platzverweis war ein Regelverstoß

IFAB bestätigt: Embolos Platzverweis war ein Regelverstoß

Das International Football Association Board (IFAB) hat offiziell bestätigt, dass Breel Embolo für seine angebliche Schwalbe im WM-Viertelfinal gegen Argentinien nicht mit Gelb-Rot bestraft werden durfte. Diese Entscheidung hatte weitreichende Konsequenzen, da die Schweiz in Unterzahl mit 1:3 verlor. In der entscheidenden Szene sah Embolo nach gut 70 Minuten die zweite Gelbe Karte, obwohl der Schiedsrichter Joao Pinheiro zunächst Leandro Paredes für ein Foul verwarnt hatte. Der VAR griff ein und stufte die Situation als „Mistaken Identity“ ein, was zu Embolos Platzverweis führte. Laut IFAB erfüllte die Szene jedoch nicht die Bedingungen für einen solchen Eingriff, da es sich um unterschiedliche Vergehen handelte. Die Regel besagt, dass eine erste Verwarnung nur überprüft werden darf, wenn der falsche Spieler bestraft wurde. In diesem Fall war dies nicht gegeben. Das IFAB stellte klar, dass der VAR nicht hätte eingreifen dürfen, um eine Schwalbe nachträglich zu ahnden. Embolo äußerte sich zehn Tage nach dem Spiel und versprach: „Wir werden stärker zurückkommen.“ Trainer Murat Yakin betonte, dass die Mannschaft und die Fans das Recht hätten, sich ungerecht behandelt zu fühlen. Trotz der späten Einsicht des IFAB bleibt die Frage offen, was die Schweiz in voller Stärke hätte erreichen können. Embolo, der nach dem Spiel in der Mixed Zone mit gesenktem Blick den Raum verließ, sprach auf Instagram von der schweren Enttäuschung über das WM-Aus, ohne auf die Schwalbe einzugehen. Er versprach, dass die Schweiz in Zukunft zurückkommen werde.

Source: 20 Minuten - 2026-07-28