Bundestrainer äußert Bedenken nach Schulterverletzung von Giulia Gwinn

Bundestrainer Christian Wück hat nach der Auswechslung von Kapitänin Giulia Gwinn keine Entwarnung geben können. Nach dem 5:1 (1:0) der deutschen Fußballerinnen in der WM-Qualifikation gegen Österreich äußerte er: "Ich hoffe, dass es nicht so schlimm ist." Auf die Frage, ob man sich nach Gwinns Sturz auf die Schulter Sorgen machen müsse, antwortete er im ZDF: "Ich weiß es noch nicht." Giulia Gwinn, die bereits zwei Kreuzbandrisse in ihrer Karriere überwinden musste, fiel in der Partie in Nürnberg nach einem harten Einsteigen der Österreicherin Melanie Brunnthaler unglücklich auf die linke Schulter. Nach kurzer Behandlung spielte die Münchnerin zunächst einige Minuten weiter, wurde jedoch in der 33. Minute durch die Leverkusenerin Carlotta Wamser ersetzt. Wück erklärte: "Wir haben sie aus Sicherheitsgründen rausgenommen. Sie wollte weiterspielen, wir haben aber gemerkt, dass sie nicht befreit spielen konnte. Von daher hat es keinen Sinn gemacht." Er wollte die weiteren Untersuchungen am Mittwoch abwarten und fügte hinzu: "Wir können noch nicht sagen, wie es mit ihr weitergeht." Für das DFB-Team steht am Samstag um 18.00 Uhr (sportschau.de) bereits das nächste Spiel gegen Österreich an. Außerdem stehen dem FC Bayern wichtige Wochen bevor: Im Halbfinale der Champions League treffen die Münchnerinnen auf den FC Barcelona (25. April/3. Mai) und im Finale des DFB-Pokals fordert der Titelverteidiger den VfL Wolfsburg (14. Mai).
Source: Fever Pit'ch - 2026-04-14