Trainer Tonda Eckert sieht sich Morddrohungen ausgesetzt nach Spionageaffäre

Trainer Tonda Eckert sieht sich Morddrohungen ausgesetzt nach Spionageaffäre

Tonda Eckert und der FC Southampton bereiteten sich auf die neue Premier-League-Saison vor, als sie von einer schweren Spionageaffäre getroffen wurden. Trotz der sportlichen Qualifikation für das Playoff-Finale wurde der Verein von der englischen Fußball-Liga (EFL) disqualifiziert. Der 33-jährige Trainer startet nun mit einem Punktabzug von vier Punkten in die kommende Saison, und es drohen weitere Konsequenzen durch den englischen Fußballverband (FA). Im Interview mit dem „Kicker“ sprach Eckert offen über die Morddrohungen, die er erhalten hat: „Ja, das konnte auch nicht mehr ohne Polizei ablaufen. Ich möchte nicht auf Details eingehen, nur so viel: Mir wurde empfohlen, nicht mehr selbst zu fahren, sondern hinten im Auto zu sitzen. Das war sehr schwierig.“ Eckert übernahm die Verantwortung für die Situation und räumte ein, dass er für die negativen Auswirkungen auf viele Menschen verantwortlich sei: „Ich wusste es nicht, nein. Ich habe es aber autorisiert, deshalb liegt die Gesamtverantwortung bei mir. Gerade in England sind in der Rolle des Managers viele Aufgaben gebündelt. Die Entscheidung war falsch und hatte riesige Folgen für Spieler, Fans und den Verein.“ Trotz der schwierigen Umstände erhält Eckert Unterstützung aus seiner Mannschaft, die ihm in dieser herausfordernden Zeit zur Seite steht.

Source: Fussballdaten - 2026-08-03