Valentin Stocker übernimmt Verantwortung beim FC Basel und genießt neue Herausforderung

Valentin Stocker übernimmt Verantwortung beim FC Basel und genießt neue Herausforderung

Valentin Stocker bleibt bis mindestens September Sportlicher Leiter des FC Basel (FCB), nachdem der Sportdirektor Daniel Stucki das Team verlassen hat. Zusammen mit dem neu eingesetzten Technischen Direktor Andreas Herrmann kümmert sich Stocker um die erste Mannschaft. Trotz seiner Erfahrung als Ex-Sportchef-Stellvertreter ist er in dieser Rolle noch ein Neuling. Stocker äußert den Wunsch, dass Daniel Stucki weiterhin als Head of Sport fungieren sollte, während er und Herrmann unter ihm arbeiten. Er betont die Notwendigkeit, die Verantwortung auf mehrere Schultern zu verteilen: "Mir war immer bewusst, dass durch die Grösse des FC Basel ein Mensch alleine diese Aufgabe nicht machen kann." In einem Podcast erklärt Stocker, dass die Rolle als Sportchef sehr fordernd ist und er nicht 24/7 verfügbar sein kann. Dennoch ist er motiviert: "Ich hätte nicht gedacht, dass es mir so viel Spass macht." Er sieht sich als „Leading Helper“ und weiß, dass er Aufgaben delegieren kann. Andreas Herrmann, der früher bei Manchester United arbeitete, bringt wertvolle Erfahrung mit. Er betont, dass er bereits vor seinem Antritt beim FCB mit Vereinsvertretern in Kontakt war und keine Scoutinglisten benötigt, da die wichtigen Namen bereits bekannt sind. Aktuelle Transfers wie die Verpflichtung von Jonas Omlin und der Wechsel von Dominik Schmid zu Red Bull Salzburg zeigen, dass sich beim FCB einiges verändert. Stocker und Herrmann sprechen von "Identifikation" und Rückholaktionen als wichtige Aspekte für den Umbruch. Zusätzlich wird Angelo Schirinzi als neuer Co-Trainer erwähnt, wobei unklar bleibt, warum dieser Deal nicht zustande kam. Stocker bestätigt, dass Gespräche mit Schirinzi stattgefunden haben, sich das Team aber für eine andere Lösung entschieden hat.

Source: 20 Minuten - 2026-06-12