Finnland sichert sich den WM-Titel – Schweiz erleidet schmerzliche Niederlage im Finale

In der 71. Spielminute des WM-Finals erlebte die gesamte Hockey-Nation der Schweiz einen herben Rückschlag. Konsta Helenius von Finnland erzielte in der Overtime das entscheidende Tor und sicherte seinem Team den fünften Weltmeistertitel. Die Schweizer Nati sah sich somit einer bitteren Realität gegenüber, als sie den Traum vom Gold endgültig begraben musste. Während die Finnen jubelten, lagen die Schweizer Spieler mit gesenkten Köpfen auf dem Eis und suchten Trost auf der Bank. Roman Josi sprach nach dem Spiel von einer „großen Leere“ und der enormen Enttäuschung, die die Silbermedaille mit sich brachte. „Wir hätten es so gerne nach Hause gebracht, vor unseren Fans“, sagte er und betonte die fehlende Effizienz im Spiel. Besonders schmerzlich war die verpasste Chance in doppelter Überzahl zu Beginn des zweiten Drittels. „Das Fünf gegen drei haben wir nicht gut gespielt. In diesen zwei Minuten hätten wir ein Tor schießen müssen“, so Josi. In der Verlängerung, wo das Spiel bei drei gegen drei kippen kann, blieb den Schweizern der Erfolg verwehrt. „Wir haben wirklich gedacht, es ist unser Tag“, fügte Josi hinzu. Trotz der Niederlage wird die positive Stimmung und die Verbundenheit zu den Fans in Erinnerung bleiben. Josi erinnerte sich an die „unglaubliche Stimmung“ während der Heim-WM 2026. Jan Cadieux, der Headcoach, äußerte sich ebenfalls betroffen und erklärte, dass die ersten 30 Minuten des Spiels schwierig waren. „Es ist schade, dass wir nicht wie in den letzten Partien mit einem freien Kopf spielen konnten“, sagte er. Obwohl die Silbermedaille ein Trost sein könnte, ist Cadieux momentan nicht stolz auf das Resultat: „Es tut sehr weh, weil die Mannschaft heute mehr verdient hätte.“
Source: 20 Minuten - 2026-06-01