Bei der WM in Atlanta: Glücksfunde und Geldfragen im American Football

Bei der WM in Atlanta: Glücksfunde und Geldfragen im American Football

In der aktuellen Kolumne zum American Football wird die alte Gewohnheit thematisiert, jede auf der Straße gefundene Cent-Münze mit nach Hause zu nehmen. Diese Münzen, einst als Glückspfennig bekannt, sind heute als Glückscent in aller Munde. Der Autor hebt hervor, dass in Deutschland viele Menschen ihr Geld zusammenhalten, während er während der Weltmeisterschaft in Atlanta insgesamt vier amerikanische Ein-Cent-Münzen gefunden hat, was eine erfreuliche Quote darstellt. Die Münzen wurden an verschiedenen Orten gefunden: Eine nahe der Akkreditierungsstelle beim Denkmal des Boxers Evander Holyfield. Eine an einer Tankstelle neben der Unterkunft. Zwei in der U-Bahn von Atlanta zwischen den Stationen „Five Points“ und „King Memorial“. Der Autor zeigt sich optimistisch, dass diese Glücksfunde ein gutes Omen für das Turnier sind. Er verweist darauf, dass der Penny in den USA zunehmend an Bedeutung verliert, da viele Amerikaner ihn nicht mehr sammeln und sogar Jahr für Jahr 62 Millionen Dollar in den Müll werfen. Der letzte Penny wird im November 2025 geprägt, doch die Münze hat immer noch ihren Wert als Glücksbringer. Die vier gefundene Münzen werden sorgsam aufbewahrt und sollen nach der WM nach Deutschland zurückgebracht werden, wo Glück gut gebraucht werden kann. Der Autor schließt mit der Überlegung, ob das Ignorieren des Kleingeldes auch auf die allgemeine Unzufriedenheit im Land hinweisen könnte.

Source: SZ.de - 2026-06-19